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Auszeichnung Kulturstadel "Beispielhaftes Bauen"

22.11.2013
Donnerstag, den 21. November 2013 um 18 Uhr,
Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Schillerstraße 30, Ulm

 

19 beispielhafte Bauten der Region werden im Landratsamt ausgezeichnet.

Schön und durchdacht, schlicht oder detailverliebt - in Ulm und im Alb-Donau-Kreis gibt es architektonisch hochwertige Bauten. 19 Arbeiten wurden jetzt im Wettbewerb Beispielhaftes Bauen ausgezeichnet.

SÜDWEST PRESSE ULM, MATTHIAS STELZER | 22.11.2013

 

 

Das Landratsamt bot der Architektur am Donnerstagabend einen großen Bahnhof. Landrat Heinz Seiffert empfing als Schirmherr der Architektenkammer Baden-Württemberg alle beim Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen“ erfolgreichen Bauherren und Planer. Über 100 Gäste drängten sich im großen Sitzungssaal und stießen danach im Foyer bei Jazz-Musik des Ehinger „Ernie“-Trios auf die Ausstellung an, in der die ausgezeichneten Bauwerke gewürdigt werden.

Seit 30 Jahren veranstaltet die Landes-Architektenkammer den Wettbewerb – unter stetig wachsender Beteiligung. Landrat Heinz Seiffert registrierte für die aktuelle Auflage „so viele Einsendungen wie wohl noch nie“.

100 Arbeiten aus dem Alb-Donau-Kreis und aus der Stadt Ulm stellten sich dem kritischen Blick der siebenköpfigen Jury. Deren Vorsitzende, die Stuttgarter Architektin Susanne Kletzin, lobte die „Baukultur im Landkreis Ulm“ und fragte Seiffert im Rückblick auf die fast 15-stündige Besichtigungs-Busfahrt der Juroren: „Wissen Sie eigentlich, wie groß Ihr Landkreis ist?“ Ein Frage, die der Landrat locker konterte: „Ich weiß das wohl.“

Carmen Mundorff, die Pressesprecherin der Architektenkammer, fand, dass die viele Arbeit, die hinter dem Wettbewerb stecke, ungeachtet des hohen Aufwands, „beinahe vergnügungssteuerpflichtig“ sei. Sie bedankte sich bei Bauherren und Architekten gleichermaßen: „Gute Architektur entsteht immer im Dialog.“ Nur wenn die klaren Wünsche und Vorstellungen der Auftraggeber und die Visionen der Planer zueinanderfänden, sei Bleibendes zuschaffen.

Entsprechend wurden bei der Auszeichnung der 19 vorbildlichen Bauten, die aus den Jahren 2007 bis 2013 stammen, die Auftraggeber und ihre Planer auf die Bühne gehoben. Die Nase vorn hatten auf Architektenseite einmal mehr die Ulmer Büros. Zehn von ihnen bekamen eine Urkunde. Dazu wurden auch drei Architektenbüros aus dem Alb-Donau-Kreis prämiert.

Eine Bilanz, über die sich auch Jens Rannow freute. Der Vorsitzende der Ulmer Kammergruppe der Architekten forderte seine Kollegen auf, sich auch bei der neuen Auflage des Wettbewerbs kräftig zu beteiligen.

 

Info Die 19 aktuellen Preisarbeiten sind im Foyer des Landratsamtes in Ulm noch bis zum 19. Dezember zu sehen. Zugänglich ist die Ausstellung im ersten Stock Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr. Donnerstags ist bis 17.30 Uhr offen.